Josef-Wallner-Mein Pressburg - Enricos Reisenotizen

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Mein Pressburg: Wo zieht es mich jetzt hin?

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Vielleicht in die Nationalgalerie? Oder ins Berlinka, dem hippen Museumscafé in den Räumlichkeiten des traditionsreichen Pressburger Cafés Hungária?  

Auch nicht, ich brauch noch Luft, und bleib noch ein wenig unter einem Baum auf der kleinen Promenade, inmitten der Pressburger Josefstadt sitzen. Ja, auch in Pressburg gab es eine den Menschen in Altösterreich sehr vertraute Einteilung der Stadt. Und so lag neben der Josefstadt, wenig überraschend, die Theresienstadt und die Franz-Josef-Stadt. Und selbst ein Ferdinand kam zu Ehren.

Die kleine Promenade (Foto © Josef Wallner)
Die kleine Promenade (Foto © Josef Wallner)

Der kleine Park zwischen Rosengasse (Jesenského) und Jägerzeile (Palackého) ist ein Stück meines Pressburgs, nah am Trubel und ihm trotzdem so entrückt, dass ich hier wunderbar Tagträumen kann. Und das Licht ist so schön hier am Abend. Es ist fast schon ein bisschen dieses Licht des Ostens, mein ungarisches Licht. Im Alföld, der großen Tiefebene zwischen der Theiß und der Donau, hat es mich zum ersten Mal in seinen Bann gezogen. Ein Sonnenuntergang, nicht so makellos und fein wie im Süden, sondern härter, erdiger. (Man verzeih mir dieses etwas schiefe Bild, allein es gelingt mir nicht besser.)

Links nimmt das wuchtige Carlton, Pressburgs Grand Hotel, das in seiner jetzigen Form gar nicht mehr aus der Zeit der Monarchie, sondern aus den Zwanzigerjahren stammt, das Eck von Promenade und Bruckgasse (Mostová) ein. Gasthäuser gab es an dieser Stelle schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Begonnen hat es mit dem Gasthaus Zum Schwan, später, im 18. Jahrhundert, folgte der Gasthof Zu den drei grünen Bäumen, der im 19. Jahrhundert von Ignaz Feigler jun., die Feigler zählten zu Pressburgs bekanntesten Architekten, zum legendären Hotel zum grünen Baum umbaut wurde. (Das Gasthausschild finden Sie im Stadtmuseum.) Es stand nicht am Eck von Promenade und Bruckgasse, sondern war das dritte Haus an der Promenade. Am Eck hingegen etablierte sich das Hotel National mit dem Café Savoy zum großen Konkurrenten des Grünen Baums, das der führenden Pressburger Weinhändlerfamilie Palugyay gehörte. Nachdem Heinrich Prüger das National übernommen hatte, kaufte er nicht nur das Haus zwischen den beiden Hotels, sondern auch den Grünen Baum und ließ die drei Gebäude zum Savoy Carlton umgestalten. Der Name Carlton ist eine Referenz an die Palugyay, das Ehepaar Karl und Antonia, genannt Tonka. (Die schöne Einrichtung des Cafés ist erst vor ein paar Jahrzehnten entfernt worden – ein typisches Pressburger Schicksal.)

Während das Carlton noch in mein schönes Abendlicht getaucht ist und die gut situierten Pressburger noch rasch ihre Einkäufe beim Billa im Carlton erledigen, liegt rechts von mir Notre Dame schon lange im Schatten. Notre Dame ist klein und sehr pressburgerisch mit dem schmalen Park und dem alten hohen eisernen Zaun, eine unspektakuläre Kirche in dieser an Kirchen so reichen Stadt und nicht zu vergleichen mit dem stolzen Martinsdom und der Pracht von Jesuiten- und Franziskanerkirche, der schlichten Eleganz der Kapuzinerkirche oder der blauen Elisabethkirche. Sie ist Ödön Lechners Pressburger Glanzstück. Viele kennen die Silhouette des Jugendstilbaues, weil ein Poster mit dem Bild der Kirche in den durch das östliche Österreich fahrenden Zügen der ÖBB hängt und Werbung für einen Besuch von BratisLOVER macht. Im Unterschied zu anderen großen ungarischen Städten der Monarchie hat Ödön Lechner in Pressburg keine weiteren Spuren hinterlassen; schade, denn wie prächtig sind seine Entwürfe für Budapest, Szegedin (Szeged) und Kecskemét. Merkwürdig, dass die zwei Großen, Wagner in der österreichischen und Lechner in der ungarischen Reichshälfte, jeweils die Postsparkasse in Wien und Budapest planten. Und trotzdem unterschieden sie sich in Vielem. Lechner wollte einen nationalen ungarischen Stil in seinen Bauten verwirklichen, während in Wagners Vorstellungen nationaler Impetus keine Rolle spielte.

Die Elisabethkirche aus einer eher unüblichen Perspektive
Die Elisabethkirche aus einer eher unüblichen Perspektive

Der Strom der Österreicher versiegt, die ersten Standler auf der Promenade klappen die Holzläden hoch. Bratislava-Magnetsticker, Handarbeitszeug aus der Hohen Tatra und Loksche mit fettem Fleisch oder Mohn werden heute nicht mehr gewollt. Denn kaum verschwindet die Sonne hinter den Kleinen Karpaten, geht's in den Gassen und auf den Plätzen der Inneren Stadt für viele nur noch um das eine: Alkohol. Es beginnt lauter zu werden, immer mehr Gruppen tauchen auf. Ihre Zusammensetzung ist stets die gleiche. Relativ jung, hundert Prozent männlich und im Stadium zwischen Schwips und mittelschwerer Trunkenheit angelangt. Die Bachelors sind los! Dank Flugtickets zu Spottpreisen feiern halb England und Umgebung, wie es scheint, Junggesellenabschied in Pressburg. Österreicher, Deutsche und andere kommen noch dazu. Gesoffen haben wir auch, als der Junggesellenabschied noch Polterabend hieß. Niemandes Spaß, von Freude zu sprechen träfe es nicht, will ich verderben – aber leid ist's mir trotzdem um die Stadt. Fast scheint es, als wenn sich die Palais Zentimeter um Zentimeter von der Straße zurückziehen wollten, auch wenn ihre einer Krönungsstadt geziemenden Barockfassaden noch die letzten wärmenden Sonnenstrahlen genießen möchten. Sie sind irritiert, verstört, obwohl sich dieses Schauspiel Wochenende für Wochenende wiederholt. Die Feiernden bemerken es nicht. Das Bier zischt, zuerst in den Mund und dann, wenn der Schluck zu groß ausgefallen ist, quillt es wieder heraus. Schaumreste tropfen über die rotblonden Bärte.

Geduldige barocke Pracht
Geduldige barocke Pracht

Ein paar der Jungmänner stolpern über zwei Pressburger Attraktionen aus Metall, den aus einem Kanal herauslugenden Bauarbeiter und den Schönen Náci. „Die Idee, einen (Bau-) Arbeiter an der Ecke der Straße Panská und dem Fischertor aus einem Schacht schauen zu lassen, ist aber wirklich sehenswert", meint die Tourismuswerbung. Der Schöne Náci aus der Sattlergasse (Sedlárska) hat sogar ein historisches Vorbild, den in zerschlissener Eleganz durch Pressburg spazierenden Ignác Lamár. Ihn Dandy im Wrack zu nennen, hätte dem stets freundlichen alten Herrn wahrscheinlich nicht gefreut.

Die Wege von Touristen und Bachelors sind auch in Pressburg berechenbar. Ich kann ihnen leicht ausweichen. Am Ende der Herrengasse oder Lange Gasse (Panská), der Pressburger Meile des Adels mit den in der mariatheresianischen Zeit erbauten Palais der Pálffy, Esterházy, Csáky und Keglevich (Keglević), sind sie weg. Das Grölen weicht einer anderen, noch vertrauteren Geräuschkulisse, dem Lärm des Verkehrs, der von der Lände und der SNP-Brücke heraufzieht auf den Domplatz (Rudnayovo námestie) und den Fischplatz (Rybné námestie), dort wo einst die große Pressburger Synagoge stand. Sie wurde nicht in den dunklen Jahren des slowakischen Faschismus niedergerissen, sondern erst im Zuge der Stadtregulierung in den späteren Jahren des Kommunismus. Die Wunde, die damals der Stadt zugefügt wurde, klafft noch immer und sie schmerzt mich jedes Mal, wenn von der Inneren Stadt auf den Schlossberg spaziere.

Die Bacherlors sind weg
Die Bacherlors sind weg

Der Schlossgrund mit Zuckermantl (oder -mandl), dem Schlossberg, dem Hausbergl und Weidritz (auch Wödritz, Vydrica), im 19. Jahrhundert zur Theresienstadt (Podhradie-Terézváros) vereint, wurde planiert, arrondiert, zerstört. Es wurde Platz gebraucht für die neue Straße, die Engerau (Petržalka) über die SNP-Brücke (Most Slovenského národného povstania, Brücke des slowakischen Nationalaufstandes) mit der Innenstadt verbindet. Kollateralschäden ließen sich nach den Vorstellungen der Stadtplaner scheinbar nicht vermeiden. Geblieben ist wenig, aber Reizvolles, wie das Haus zum Guten Hirten (Dom U dobrého pastiera), nach der Christusfigur an der Fassade so genannt, in der Schlossgrund- oder Judengasse (Židovská ulica), der vor Kurzem wieder Kopfsteinpflaster verpasst wurde. Jeder Stock des Rokokohauses, jetzt ein Uhrenmuseum, hat nur einen Raum.

In Zuckermandl
In Zuckermandl

Mich zieht es allerdings mehr hinunter nach Zuckermandl, dort, wo der alte Franz Xaver Messerschmidt seine Grimassenköpfe schuf. Die Kirche und ein paar Häuser sind von dem Ort mit dem verlockenden Namen geblieben. Sie beherbergen Museen wie jenes der Karpatendeutschen oder der Ungarn in der Slowakei. Neben ihnen entsteht ein neuer Stadtteil. Es brauchte lange, bis seine Türme in den Himmel wuchsen. Noch stiller ist es im ehemaligen Weidritz. Warum geschieht hier nichts? Gestrüpp, wohin man schaut, ein paar Löcher im Berg zeigen, wo einst die Keller der Bürgerhäuser waren. Ein Parkplatz mit für meinen alten Z3 gefährlichen Schlaglöchern und einem der (hoffentlich) letzten Kettenhunde Pressburgs, das blieb von Weidritz. 

Noch weiter donauaufwärts liegen drei historische Friedhöfe der Stadt, der Alte und der Neue jüdische Friedhof und der Nikolausfriedhof. Sie finden diese Gottesäcker in jedem Reiseführer als sehenswert ausgezeichnet, vor allem die Chatam Sofer-Gedenkstätte am Areal des alten orthodoxen jüdischen Friedhofs. 1943 wurde der Friedhof liquidiert, nur 23 Gräber bedeutender Pressburger Juden konnten gerettet werden. Erst nach der Wende konnte an dem Ort eine würdige Gedenkstätte geschaffen werden. Ihrem Namensgeber Chatam Sofer (Mosche Schreiber) werde ich auf meinem Pressburger Spaziergang noch einmal begegnen.  

Mein Pressburger Lieblingsfriedhof ist ein anderer. Es ist der evangelische beim Gais- oder Ziegentor, der Kozia brána, am Palisadenweg-Palisády. Dort wird Kakanien wieder lebendig. Man sehe es mir nach, dieses Bild für einen Friedhof zu benützen, allein es passt mir so gut. Ins ehemalige evangelische Viertel in und rund um die Nonnenbahn, Panenská, zieht es mich immer wieder. Barock und klassizistisch sind die Bürgerhäuser und Palais, nicht wenige von ihnen scheinen sich ihrem Verfall ergeben zu haben. Sie umgeben die von Matthias Walch geschaffene Große Evangelische Kirche (Veľký evanjelický kostol); ein wunderbarer Bau, so anders als die hierzulande übliche Sakralarchitektur. Der Architekt musste Maria Theresias Vorgabe eines nicht repräsentativen Kirchenbaus beachten. Wenige Geschäfte, ein, zwei Antiquitätenhändler, moderne Cafés, Schulen im k.u.k. Stil machen das Grätzel zu einem meiner Pressburger Sehnsuchtsorte. Ein Hauch alten bürgerlichen Lebens liegt in der Luft, unwillkürlich richtet man seinen Oberkörper gerade und geht, nein, fast ist es ein Schreiten, gemessenen Schritts seines Weges, von einer Chopin-Etüde, auch Pressburger Musikstudenten dürfen sich plagen, begleitet. Mit den vielen Schulen hätte wahrscheinlich der schlesische Augustinerabt Johann Ignaz v. Felbinger seine Freude gehabt. Er verfasste für Maria Theresia die Allgemeine Schulordnung für die deutschen Normal-, Haupt- und Trivialschulen. Gestorben ist er 1788 in Pressburg, in das er zehn Jahre zuvor gekommen war. Der Kaiserin hatte Felbinger von ihrem Intimfeind Friedrich II. übernommen, der interessanterweise nichts dagegen hatte, dass der Augustiner eine der wichtigsten Reformen Maria Theresias maßgeblich mitgestaltete.

Aber wo ist die Nonnenbahn und wo bin ich? – Noch steh ich unschlüssig am Fischplatz. Soll ich den Schlossberg hinauf spazieren, vielleicht mir einen Kaffee auf der Terrasse des Burgrestaurants (Restauracia Hrad) gönnen und statt der Mehlspeis zum Mokka den famosen Blick auf das kleine Altstadtensemble und das neue Bratislava genießen? Hochhäuser gibt es genug zu schauen, und die Pressburger Skyline hat fast schon den Charakter einer Sehenswürdigkeit. Und trotzdem: Es sind die Altstädte und vor allem die Kirchen, die die Silhouette einer europäischen Stadt unverwechselbar machen. Gewinnt Architektur erst mit Patina an emotionalem Wert für die meisten von uns? Womit man aufgewachsen ist, was uns in der Kindheit umgeben hat, ist gut, so scheint es. Das neue Wien der Eltern ist unser altes, vertrautes. Und das ist gut, oder? Sie widersprechen? Sicher, ich gebe Ihnen Recht. Die Bauten aus den Siebzigern, also aus meiner Kindheit, sind nicht gut, sondern grässlich. Und ich werde das nicht mit einem Oft abschwächen. Schiach bleibt schiach. Aber die Gründerzeitbauten oder selbst die pompösen Kästen der unmittelbaren Vorkriegszeit wie das ehemalige Kriegsministerium am Stubenring? Für die meisten meiner Generation sind sie schön. (Die meisten und schön, was für Unwörter für Architekturkritik!) So ändern sich die Zeiten. Werden die gläsern schimmernden Sky scraper jemals eine vergleichbare Patina ansetzen? Sind sie darauf überhaupt angelegt, oder sollen sie nach einem halben Menschenleben unwirtschaftlich, verbraucht und hässlich sein, ganz ohne Patina, um wieder Platz zu schaffen für Neues? Warum auch nicht.

Auch Neues, auf Alt gemacht, tut sich schwer, Patina anzusetzen. In Pressburg wird es in ein paar Jahrzehnten dafür ein gutes Exempel geben. Es ist das Reiterstandbild des Svatopluk I., Fürst des mährischen Reiches, der im neunten Jahrhundert einen von vielen Versuchen unternommen hat, im Donau- und Karpatenraum ein Reich zu schaffen. Auf das Großmährische Reich folgten unter anderem böhmische, polnische und ungarische Dynastien, am erfolgreichsten versuchten es die Habsburger. Wie nachhaltig die Europäische Einigung in dieser Region ist, wird sich weisen. Die Geografie zwingt uns in Mitteleuropa eng zusammen, vierzig Jahre Abschottung mögen die unrühmliche Ausnahme bleiben.

Unrühmlich mag auch die Idee gewesen sein, dem mährischen Herrscher im Jahr 2010 vor dem Pressburger Schloss (man möge es im Deutschen nicht Burg nennen) ein sehr traditionelles Reiterstandbild zu errichten. Sie haben richtig gelesen: im Jahr 2010! Entworfen von einem, der in der Zeit der Normalisierung nach dem Prager Frühling hoch im Kurs stand… Der gute Svatopluk hätt sich darüber wahrscheinlich auch gewundert, retro war der nämlich nicht und mit einer Slowakei hätt er schon gar nichts anzufangen gewusst. Aber Nationalismus zieht auch im 21. Jahrhundert, auch wenn der passende Nationalheld erst gebastelt werden muss. (Es sei unserem Nachbar nachgesehen, die österreichische Nation, wie sie sich heute begreift, ist ja auch eine späte. Nur kann sie sich aus dem reichen mitteleuropäischen Potpourri diejenigen Nationalhelden herauspicken, die ihr zupass kommen. Der über die Jahrhunderte so wage Begriff des Österreichisch-Seins macht es möglich: Irgendwann waren sie alle Österreicher.)

Die stillen Gassen des Schlossbergs
Die stillen Gassen des Schlossbergs
Man sagt, das Pressburger Denkmal sei ein Signal an die ungarischen Nationalisten: Ätsch bätsch, unser Slawe Svatopluk war vor eurem König Stephan da, geht's euch brausen mit euren großungarischen Gebietsansprüchen. Am 90. Jahrestag des Friedens von Trianon, mit dem Ungarn den Verlust von Oberungarn, also der Slowakei, Siebenbürgen, Fiume (Rijeka), Kroatien und Slawonien zu verkraften hatte, man könnte auch sagen, es bekam die Rechnung für vierzig Jahrzehnte forcierte Magyarisierung präsentiert, enthüllten der sozialdemokratische Premierminister, der Staatspräsident und der Parlamentspräsident das Reiterstandbild vor dem restaurierten Schloss. Seither wird es brav abfotografiert. Es juckte mich nicht selten, die Touristen zu fragen, wie lange ihrer Meinung nach der gute Svatopluk hier schon stehe.
Mein Pressburg: Ein Schwenk zu den Magyaren
Mein Pressburg
 

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