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viennacontemporary 2017

viennacontemporary in der Wiener Marx-Halle

Am 21.9.2017 war es wieder soweit: die viennacontemporary öffnete in der Marx Halle wieder ihre Tore…. 

Das dritte Mal wurde in der Marx-Halle eröffnet und man kann nur hoffen, dass die Halle auch weiterhin für Veranstaltungen wie diesen zur Verfügung stehen wird. Schließlich hat sich die Messe bereits jetzt zu einem internationalen Event gemausert, der weit über die Grenzen Wien und auch des Landes hinausreicht. Die Unterstützer werden jedes Jahr ebenso mehr wie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und das Programm zieht sich bereits durch die ganze Stadt und reicht zum Teil auch über die Messetage hinaus.

Diese wiederum beweist mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten, aber auch mit ihren ständigen Neuerungen, dass sie sehr wohl zu einer weiteren Entwicklung jährlich fähig ist. Immerhin haben heuer fast 30.000 Besucher die Kunstmesse besucht und auch die Verkäufe der 110 Galerien aus Ost und West waren sehr zufriedenstellend.

viennacontemporary in der ganzen Stadt

Wenn ich auch – leider – nicht die Zeit fand, an den Talks, den Führungen und den vielen Sideevents, die ja diesmal bis zu Kooperationspartner im Kulinarischen (Motto, Iki Restaurant und Zum Schwarzen Kameel) gingen, freue ich mich immer wieder durch die Messe flanieren zu können und mir die verschiedenen Kunstwerke neueren Datums anzuschauen und dies sei auch jedem Mann und jeder Frau empfohlen. Gerade die Beschäftigung mit moderner Kunst erweitert den Horizont: manchmal versteht man sie auf Anhieb, manchmal muss man nachdenken, manchmal lächeln und manchmal steht blankes Unverständnis in meinen Augen, aber es ist immer eine Auseinandersetzung wert!

Fokus Ungarn

viennacontemporary - Fokus Ungarn

Heuer wurde einerseits der Fokus auf Ungarn gelegt: in einer Sonderpräsentation zeigten drei Budapester Galerien, kuratiert vom ungarischen Kunsthistoriker und Kritiker József Mélyi, ihre Werke, die sich auf KünstlerInnen der siebziger Jahre konzentrierten, auf eine kurze Zeit der ungarischen der ungarischen Neo-Avantgarde und ihren Bruch mit klassischen Medien und die Hinwendung zu Aktionen, konzeptuelle Fotografie, Briefkunst, etc. 

Solo & Sculpture

 Der von Miguel Wandschneider kuratierte Schwerpunkt hatte es mir heuer ganz besonders angetan.

So erinnerten mich diese Figuren an die seltsamen außerirdischen Kampfmaschinen im „Krieg der Welten".

Ein paar Schritte weiter wurde man vom Trump-Schweinchen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, wobei man die Eierköpfe auch nicht vergessen sollte.

Dann komme ich schon zu meiner Lieblingsfigur

nur um in der nächsten Halle wundersame Gebilde zu finden, die bei jedem Blick wieder neues hervorzubringen scheinen.

Dazwischen finde ich noch einen Frauenkopf im Vogelkäfig und einen Vogelkopf auf der Bürste, vor allem letzterer lässt mich ein wenig ratlos zurück.

Dass wir Frauen unsere Ideen und Gedanken manchmal in ein Gefängnis stecken, das ist mir ja bekannt ...

Kunst wird verhüllt,

eigenartige Maschinen sind hinter Glas zu finden

und eine wunderschöne rosa Liane rankt sich mitten in der Halle in die Höhe.

Während manche Bilder abstrakt zum Nachdenken anregen, gibt es einige die wie die Gemälde alter Meister wirken.

 Überall erkennt man aber auch als Laie die hohe Fertigkeit der Künstler und die Qualität der Werke.

Nach einem ausgiebigen Rundgang nehme ich für heuer wieder Abschied und schwöre mir gleichzeitig aber nächstes Jahr dann mehr Zeit hier zu verbringen. Oder aber bei einer der vielen anderen Veranstaltungen in ganz Wien.

Eine Hoffnung bleibt ja noch: wenn die Zeit reicht kann ich ja noch lässig ins Galerienfestival – curated by vienna – einsteigen. Das läuft noch bis 14.10.2017 bei insgesamt 21 Galerien und ebenfalls tollen Programmangeboten: Vom Talk über Filmscreening, Lesungen bis zu Führungen ist alles dabei. Weitere Details finden Sie auf www.curatedby.at

Trauen Sie sich und schauen Sie doch mal bei moderner Kunst vorbei ….

Und noch ein paar Kunstwerke, die man gesehen haben muss:

Das war das Mistfest 2017
Mein Pressburg - Ein schwieriger Beginn
 

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