Tipps von der Wiener Ferien Messe 2018 - Enricos Reisenotizen

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Tipps von der Wiener Ferien Messe 2018

Der Nachtwächter begrüßt die Besucher

Auch heuer war die Ferienmesse 2018 wohl die wichtigste Tourismusmesse in Österreich. Gut vorbereitet wäre ich ja gewesen, leider streckte mich dann ein grippaler Effekt wie so viele zu dieser Zeit nieder. Immerhin eineinhalb Tage habe ich geschafft … 

Leider reichte die Zeit nicht für einen Gesamtüberblick und schon gar nicht für einen Besuch der Autoshow. 

Mode um 1900 in Tschechien
Mode um 1900 in Tschechien

Aber einiges Sehenswertes war schon dabei und das möchte ich euch doch vorstellen:
Vielleicht gleich zum Einstieg mein Video, das hauptsächlich von der Modeschau des tschechischen Standes (http://www.czechtourism.com/de/home/) geprägt ist. Immerhin feiert Tschechien (wie übrigens auch Österreich und andere Länder der ehemaligen k.u.k.-Monarchie) die Gründung ihrer Republik, ging doch die Österreichisch-Ungarische Monarchie mit dem verlorenen 1. Weltkrieg 1918 zu Ende. Trotzdem zeigt sich gerade an diesen Feierlichkeiten aber auch, wie viel wir noch immer gemeinsam haben. 


Sportliche konnten sich über die neuesten Trends am Radsektor informieren und die neuen „Gäule" gleich am Parcours ausprobieren. 

Und los gehts - wer kommt schnell durch den Parcours?
Und los gehts - wer kommt schnell durch den Parcours?

Gleich beim Eintritt wurde auf die Eisstock-WM (http://www.icestock2018.at/) hingewiesen, die vom 20.2.-3.3.2018 in Amstetten und Winklarn ausgetragen wird und AthletInnen aus 24 Nationen beherbergen wird. Wer wollte, konnte auch gleich ausprobieren, ob er sich zum Profi eignet.

Hier konnte man gleich probieren, ob man sich zum Eisstock-Profi eignet
Hier konnte man gleich probieren, ob man sich zum Eisstock-Profi eignet

Ein Geiger zog mit seinen melancholischen Melodien auf der anderen Seite des slowakischen Standes viele Besucher in seinen Bann (http://slovakia.travel/de)  

Am slowakischen Stand wurde aufgegeigt
Am slowakischen Stand wurde aufgegeigt

Auf dem Stand von Bratislava war man ebenfalls im Stil der Jahrhundertwende gekleidet, ob auch Cancan getanzt wurde entzieht sich leider meiner Kenntnis.  

In Bratislava gabs neben den berühmten Kipferl auch Jahrhundertwende
In Bratislava gabs neben den berühmten Kipferl auch Jahrhundertwende

Die jüngsten Besucher begrüßte ein Legodrache am Stand von Legoland, und wenn auch der dazugehörige Pirat manchmal ein bisschen missmutig aus der Wäsche schaute, bin ich überzeugt, dass viele Kinder hier einmal hängen blieben. 

Der Lego-Drache wurde von den jungen Besuchern bestaunt
Der Lego-Drache wurde von den jungen Besuchern bestaunt
Der Pirat denkt wohl über seinen nächsten Raubzug nach
Der Pirat denkt wohl über seinen nächsten Raubzug nach

In der Österreich-Halle war – wie immer – der Burgenland-Stand (https://www.burgenland.info/) eines der Highlights: schließlich gibt es hier immer die besten Tröpfchen aus der Sonnenseite von Österreich zu verkosten, aber auch die vielen Sommerfestivals und Angebote locken hier immer wieder viele Besucher auf den Stand. Manchmal sogar so viele, dass es kein Durchkommen mehr gibt und man den Stand nur von außen umrunden kann…

Immer sehr beliebt - das Burgenland
Immer sehr beliebt - das Burgenland

Kinder freute sicher auch noch das Maskottchen der H2O-Therme, am Stand von family extra konnte man sich über die Vorteile der kostenlosen family-Card (www.familyextracard.at) erkunden (ich bin bereits stolze Besitzerin – ist auch für Omas von Vorteil!) und in der „Hochsteiermark" konnte man dem Nachtwächter ohne Probleme ein Gespräch aufdrängen. 

Das Maskottchen der H2-Therme
Das Maskottchen der H2O-Therme
Hier konnte man sich für die family extra Card anmelden
Hier konnte man sich für die family extra Card anmelden

Vielleicht ist ja auch für Kinder, Eltern und Großeltern ein Ausflug ins Waldviertel interessant – hier könnte man nicht nur den Handwerkern bei ihrem Werken zusehen, sondern auch in einem oder anderen Workshop mitmachen (www.waldviertel-handwerk.at). 

Im Waldviertel wird immer gearbeitet - aber mit viel Spaß
Im Waldviertel wird immer gearbeitet - aber mit viel Spaß

Dann war noch ein Rundgang durch die Genusswelt angesagt – wobei der Übergang von den Tourismusanbietern zu den Kulinarikständen als fließend bezeichnet werden kann. Der „Almstand" erfreut sich jedes Jahr besonderer Beliebtheit des Publikums und ist eigentlich von morgens bis abends immer gut besucht. Hier wird gegessen, getrunken, gejodelt, gesungen und getratscht… 

Hier herrscht immer Hochbetrieb
Hier herrscht immer Hochbetrieb

Die Bühne für das Showkochen war auch heuer wieder aufgebaut und die Schüler des Moduls – unterstützt von ihrem Chefkoch zauberten auch diesmal wieder ein Menü nach dem anderen.  

Die Showküche der Genusswelt
Die Showküche der Genusswelt

Während meines Besuchs wurde gerade mit den Mitgliedern des Corp Touristique (http://www.corps-touristique.at) in Österreich geplaudert und Spezialitäten aus den verschiedenen Ländern vorgestellt, während die SchülerInnen des Moduls Kürbiscremesuppe und andere Köstlichkeiten (darunter auch ein Soufle) kochten und servierten. 

Was ist wohl in diesem Behälter Feines drinnen ?
Was ist wohl in diesem Behälter Feines drinnen ?

Klarerweise ist mir die Suppe am meisten im Gedächtnis hängen geblieben, schließlich durfte ich sie auch verkosten. Urteil: Meine Kürbiscremesuppen sind einfach kräftiger gewürzt. (Solltet ihr an den Rezepten interessiert sein, diese findet ihr hier: https://ask-enrico.com/rezepte-aus-den-laendern.)

Das Kürbiscreme-Süppchen
Das Kürbiscreme-Süppchen

Interessant war es auch, die Tuben mit Astronautennahrung zu sehen und noch interessanter wäre es gewesen, sie am Russland-Stand zu probieren, aber das habe ich leider nicht mehr geschafft.

Die Astronautennahrung aus Russland
Die Astronautennahrung aus Russland

In der Genusswelt haben mich vor allem zwei Stände mit Köstlichkeiten aus Kroatien begeistert:

Schnaps aus Kroatien erobert von Stohlhof aus die Welt ..
Schnaps aus Kroatien erobert von Stohlhof aus die Welt ..

einmal Aura (www.aura.hr), mit seinen verschiedenen Schnäpsen, aber auch mit den Trüffelspezialitäten und natürlich Delikroat, der nicht nur tolle Schinken, sondern auch viele andere kulinarische Spezialitäten aus Kroatien anbietet (www.delikro.at).

Wer kann diesem Schinken widerstehen?
Wer kann diesem Schinken widerstehen?

Wer dagegen mehr auf einheimische Spezialitäten setzt, kann den Erlebnishof Reczek besuchen und das Kürbiskernöl aus eigener Produktion verkosten und sich gleich einmal erkundigen, was es mit der Kürbisöl-gebenden Kuh auf sich hat (www.ehr.at).

Aus den Kürbiskernen wird nun auch Likör gemacht ..
Aus den Kürbiskernen wird nun auch Likör gemacht ..

Oder man macht einen Ausflug in die Wachau und besucht Bailoni (http://www.bailoni.at), der sich schon seit Jahrzehnten der Verarbeitung der Marille in Schnaps und Likör widmet. Bereits für meine Oma war es etwas Besonderes einen Bailoni aufzuwarten.

Immer wieder und immer noch ein Genuss - Marillenschnaps aus der Wachau
Immer wieder und immer noch ein Genuss - Marillenschnaps aus der Wachau

Zurück in der internationalen Halle habe ich mich noch über die Angebote von Slowenien informiert und mich gefreut auch wieder Mr. Puklavec (www.pfwineries.com) getroffen zu haben – sind mir doch die Weine von P&F Jeruzalem, wie auch die Besuche in seinem Weinkeller noch immer in guter Erinnerung.

Der slowenische Stand - jedes Jahr ein bisschen größer
Der slowenische Stand - jedes Jahr ein bisschen größer

Zu guter Letzt und zum Abschied habe ich noch den Ungarnstand mit Hévís und der Lotus Therme (http://lotustherme.net/de) besucht und bin auch in Bad Bük (http://www.bukfurdo.hu/de/) eingekehrt.

Würste aus regionaler Produktion am Bauernmarkt Bükfürdő, Foto © Csepregi Photography, Tourinfo Bükfürdő
Würste aus regionaler Produktion am Bauernmarkt Bükfürdő, Foto © Csepregi Photography, Tourinfo Bükfürdő
Obwohl es diesmal leider nur ein kurzer Besuch war, bin ich leider verschnupft, aber trotzdem vollgestopft mit vielen Informationen zu Hause gelandet. Es gibt also wieder viel zu berichten: hier am Blog oder unter www.ask-enrico.com

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