Was man aus einem Hühnchen alles machen kann.. - Enricos Reisenotizen

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Was man aus einem Hühnchen alles machen kann..

Ein steirischen Backhuhn-Zweierlei

[Promotion] Ich koche gern und natürlich esse ich auch gerne. Außerdem versuche ich mich auch halbwegs vernünftig zu ernähren und – wenn schon Fleisch auf den Teller kommt, sollte es dann noch von (halbwegs) glücklichen Tieren stammen. Und das bei leistbaren Preisen!
So bin ich auf PPR (Perutnina Ptuj) gestoßen. 

Denn es soll ja schließlich auch schmecken – und was nützt mir das billigste Hühnerfleisch, das übrigens manchmal schon verdächtig grau aussieht – wenn das Backhendl nur nach Panier oder die Hühnersuppe nur nach Wasser und bestenfalls nach dem mitgekochten Gemüse schmeckt?

Da freut es mich doch, wenn ich wieder etwas Neues entdecke – es muss ja nicht immer das natürliche Hühnchen vom Marktführer sein. 

Ein Hendl aus Slowenien - bei uns im Radatz Abholmarkt
Ein Hendl aus Slowenien - bei uns im Radatz Abholmarkt

Beim Abholmarkt Radatz habe ich dann die Premium Line von PPR entdeckt. Das Unternehmen gibt es schon seit 1905, wurde von einem Steirer gegründet und hat seine eigenen Farmen, arbeitet aber auch mit 240 Züchtern in Slowenien zusammen. PPR überwacht von der Haltung über die Küken, das Futter (keine tierischen Proteine! sondern Mais, Soja, Weizen) bis zur Verarbeitung und den Verkauf den ganzen Prozess. Und in den Ställen gibt es nicht nur ausreichend Platz, sondern auch einen Bereich im Freien (mit einem Dach geschützt) den Tiere nutzen können, ebenso spezielle Klettergerüste und auf dem Boden hochwertigen Einstreu. Klingt alles recht gut und das werde ich mir auch noch später ansehen. 

Heute geht's mal um die Zubereitung und das geschmackliche Erlebnis. 

Für Hühnerfleisch gibt es ja jede Menge leckere Rezepte: Paprikahendel, Hühnercurry, Hühnerspieß, Grillhuhn und vieles mehr. Leider waren die Innenfilets, auf die ich es eigentlich abgesehen hätte (mein Sinn stand nach Backhendlstreifen und grünen Salat) schon ausverkauft. Nach langem Überlegen entschied ich mich dann für ein ganzes Huhn. Denn – es muss ja nicht nur ein Backhendl sein. 

So gab es an diesem Wochenende richtige Hühnerfestspiele:
Zuerst das Huhn teilen: Bruststücke für das Backhendl, die Hendlhaxerl ins Backrohr zum Grillen und den Rest für die Suppe.

Inzwischen bin ich beim Zerteilen eines ganzen Hendls schon ganz geschickt
Inzwischen bin ich beim Zerteilen eines ganzen Hendls schon ganz geschickt

Wenn ich auf vorher von vernünftiger Ernährung gesprochen habe: natürlich sind die Pommes zum Grillhaxerl nicht so optimal und auch ein Backhendl ist wahrscheinlich nicht gerade das Optimum, das ein Ernährungsberater empfehlen würde – aber es schmeckt.

 Bei beiden Gerichten: das Fleisch schmackhaft, saftig und zart. Einfach so, wie man es sich vorstellt und auch gerne isst.

Wunderbar: so ein Grillhendl mit Pommes Frites
Wunderbar: so ein Grillhendl mit Pommes Frites

Das Gillhaxerl gut –slowenisch - gewürzt (mit einer Meersalz-Kräuter Mischung aus Piran und mit slowenischen Olivenöl bepinselt), langsam im Rohr gebraten, die Haut knackig resch, das Fleisch saftig und schmackhaft, auch die Pommes sind mir diesmal gut gelungen – außen knackig innen weich. Das war das Festessen 1.

Die Panierstraße ist hergerichtet ...
Die Panierstraße ist hergerichtet ...

Am nächsten Tag zu Mittag steht das Backhendl am Programm: einmal mit normaler Panier, einmal mit grob gehackten Kürbiskernen, eben danz steirisch. (Wer mehr darüber wissen will, findet das Rezept hier auf askEnrico) und einer wunderbaren Blattsalatmischung mit Kürbiskernöl und einem Birnen-Balsam vom Gölles. Das war Festessen 2.

Sooo - jetzt nur mehr ins heiße Fett und dann goldbraun herausbraten
Sooo - jetzt nur mehr ins heiße Fett und dann goldbraun herausbraten

 
Ich habe die Bruststücke noch in kleinere Stücke geschnitten, dann ab in die Panierstraße und einfach paniert und ab ins heiße Fett. Köstlich. Schon lange nicht mehr so ein gutes Hendl gegessen. Kurz noch dazwischen den Salat angemacht und schon konnten wir schlemmen.

... und so schaut es dann nachher aus ...
... und so schaut es dann nachher aus ...

 
Fast hätte ich es vergessen – das nächste Mal probiere ich auch noch einmal die Hühnerleber. Bei dem ganzen Hühnchen waren auch noch die Innereien extra eingepackt dabei. Mit den Nieren und dem Herz hab ich es ja nicht so, aber die Leber – kurz in Butter geschmort mit frischem Brot. Hmm, das war schon die Vorspeise, die ich während des Kochens verspeist habe…

Dazu passt am besten ein grüner Salat mit Kürbiskernöl und Apfelbalsamessig
Dazu passt am besten ein grüner Salat mit Kürbiskernöl und Apfelbalsamessig.
Dennoch für dieses Wochenende war es dann Huhn genug. Die Reste, die zur Suppe werden sollen, kommen jetzt mal in die Gefriertruhe – darüber das nächste Mal ….

Ein grüner Salat gehört dazu ...
Ein grüner Salat gehört dazu ...
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