Ein Paradies in den Tiroler Bergen - Enricos Reisenotizen

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Ein Paradies in den Tiroler Bergen

Wanderurlaub in den Tiroler Bergen (Foto © Andreas Hamedinger)

10 Uhr. Die kleine Wandergruppe ist bereit. Zunächst ist jedoch noch Relaxen angesagt. Denn mit der erst vor wenigen Monaten eröffneten Spieljochbahn geht es ohne körperliche Anstrengung auf fast 1900 Meter.

Oben angekommen, wird schnell klar, warum man sich nur gut ausgerüstet in den Bergen fortbewegen sollte. Die Gräser, die Steine sind noch feucht von den Regenfällen der letzten Tage. Daher ist man froh, dass die Wanderschuhe mit ihrem Profil Sicherheit und Halt geben.

Wo da Almrausch schee blüht ... (Foto © Andreas Hamedinger)
Wo da Almrausch schee blüht ... (Foto © Andreas Hamedinger)

Und so geht es zunächst auf einem schmalen Grat –zumindest kommt es den Städtern so vor – den Berg hinauf. Links und rechts blüht der Almrausch, vor einem liegen zahlreiche Kühe auf den saftigen Almen. Charly, der kleine Hund, der die Bergfexen begleitet, ist gottlob an den Rindern nicht interessiert.

Charly, unser Begleiter (Foto © Andreas Hamedinger)
Charly, unser Begleiter (Foto © Andreas Hamedinger)

Hunde und Kühe vertragen sich bekanntlich nicht besonders. Charly und die Zillertaler Michproduzenten scheinen sich jedoch bestens zu verstehen. Andere Tierschönheiten – mit Ausnahme einer kleinen Eidechse – sind an diesem sonnigen Tag jedoch nicht zu sehen. Steinadler, Gämsen und Murmeltiere soll es in der Region geben, diese sind aber anscheinend zu scheu, um sich den Urlaubern zu zeigen.

Es geht am Grad entlang ... (Foto © Andreas Hamedinger)
Es geht am Grad entlang ... (Foto © Andreas Hamedinger)

Eigentlich ist man noch gar nicht so richtig hungrig, doch die Gartalm lädt zu einer kurzen Pause ein. Und so erfrischt man sich bei einem gespritzten Apfelsaft und stärkt sich an einer zünftigen Brettljause, und weil es in den Bergen so Sitte ist, wird man vom Hüttenwirt auf ein Schnapserl eingeladen. Nur eines versteht sich, denn zu viel Alkohol und Bergwandern ist eine nicht ganz ungefährliche Kombination. 

Urig, urig ... (Foto © Andreas Hamedinger)
Urig, urig ... (Foto © Andreas Hamedinger)

In der Zwischenzeit ist es heiß geworden und die Sonne zeigt ihre ganze Kraft. Gut, dass die Sonnencreme mit im Rucksack ist. Doch es stellt sich eine andere Frage. Wird das Wasser, das man mitführt, für die restlichen zwei Stunden Wanderung reichen? Schließlich gibt es hier keine Möglichkeit sich in einem Supermarkt mit dem kühlen Naß zu versorgen. Man macht sich aber umsonst Sorgen, denn Quellen, aus denen das lebenspendende Element fließt, gibt es genügend. Und so erfrischt man sich bei einer Pause im Schatten mit kristallklarem Bergwasser und fühlt wie beschaulich das Dasein sein kann. ..

Der Ausblick ins Tal (Foto © Andreas Hamedinger)
Der Ausblick ins Tal (Foto © Andreas Hamedinger)

Doch nicht jeder wagt den Schluck, manchen Städtern ist es nicht geheuer, dass das Wasser nicht aus dem Hahn kommt, sondern in einem Brunnen landet. Mehr Zeit sich Gedanken zu machen bleibt nicht, schließlich ist man schon in Hochfügen angekommen. Wie schnell vergehen doch die Stunden, wenn man sich den schönen Dingen des Lebens widmet. Und, es geht hoffentlich genau so schön weiter, denkt man sich als man im Berghotel eincheckt.

Berghotel Hochfügen 

Das Zimmer im zweiten Stock ist mit zwei Badezimmern, einer gemütlichen Sitzecke und einem Balkon ausgestattet und der Blick auf die nahen Berge ist mit Sicherheit besser als die meisten Sendungen, die im TV laufen. Doch man gehört eher zu den Aktivurlaubern, daher geht es heute in den Wellnessbereich.

Finnische Sauna und Biosauna (Foto © Berghotel Hochfügen)
Finnische Sauna und Biosauna (Foto © Berghotel Hochfügen)

Zwar klingen Sauna und Dampfbad verlockend, da man aber kein Freund der Hitze ist, zieht man lieber seine Runden im erfrischenden Pool des Hotel – natürlich mit freier Sicht auf die Skipiste, auf der im Winter, die mehr oder weniger rasante Abfahrt der Touristen aus den Niederlanden oder Deutschland stattfindet.

Juniorzimmer im Berghotel Hochfügen (Foto © Berghotel Hochfügen)

Österreicher verirren sich noch relativ wenige nach Hochfügen. Aber, das soll sich ändern. Dafür soll unter anderem die Möglichkeit dienen im Berghotel bei einer Alpenüberquerung Kost und Logis zu finden. Und die Koffer und Taschen werden einem in das nächstes Hotel nachgebracht. Ein bequeme Art Sport und Komfort unter einen Hut zu bringen.

Sommer im Berghotel Hochfügen (Foto © Berghotel Hochfügen)
Sommer im Berghotel Hochfügen (Foto © Berghotel Hochfügen)

Apropos Komfort und Lebensgefühl: Am Abend gibt ein täglich wechselndes Menü und die Weinkarte bietet auch durchaus interessante Tröpferl. Und wer nach dem stundenlangen Wandern noch die Kraft hat, der kann sich dirket vor der Haustüre als Alpen Robin Hood versuchen.

Der Autor dieser Zeilen als Alpen Robin Hood (Foto © Andreas Hamedinger)
Der Autor dieser Zeilen als Alpen Robin Hood (Foto © Andreas Hamedinger)

Hotel Waldfriede 

Zentraler gelegen ist das Hotel Waldfriede in Fügenberg. Obwohl zentral bedeutet im Tiroler Tal nicht unbedingt hektisch. So begrüßt einem schon ein Reh nahe des Hoteleingangs, das sich nicht von der Hektik der Ankommenden stören lässt. Wer nach der Ankunft zuerst einmal abschalten möchte, der kann in der Panorama-Wellnessoase relaxen, innehalten und ungestört träumen. Träumen kann man etwa von einer ausgedehnten Wanderung - ja, es gibt auch nicht so anstrengende Touren im Zillertal - oder von einer Auffahrt mit der vor der Haustüre liegenden Spieljochbahn am nächsten Tag, die sich nicht nur im Winter lohnt. Wer Sport liebt hat mit dem Hotel Waldfriede einen guten Ausgangspunkt gewählt: Schließlich bietet das Zillertal auch eine breite Auswahl an City- und Mountainbikestrecken, Golfer kommen ebenso auf ihre Kosten und beim Canyoning kann man Nervenkitzel verspüren.

Die Panoramaterrasse im Sommer im Hotel Waldfriede (Foto © Hotel Waldfriede)
Die Panoramaterrasse im Sommer im Hotel Waldfriede (Foto © Hotel Waldfriede)

Musikalische Unterhaltung
Gemütliche Doppelzimmer, Juniorsuiten. Familienzimmer oder die Panoramasuite „St. Pankraz": Das Hotel Waldfriede bietet für jeden Geschmack und für fast jedes Budget ein passendes Zimmer, die alle mit einem Punkt besonders punkten: Jedes bietet einen wunderbaren Blick auf die Zillertaler Bergwelt. Und wer damit immer noch nicht zufrieden ist, der sollte einmal einen Grillabend auf der Terrasse des Hauses miterleben: Wenn die Schweinekoteletten herrlich duften und Hausherr Ernst Erlebach mit Ziehharmonika und Gesang die Gäste in Stimmung bringt.

Hotel Waldfriede (Foto © Hotel Waldfriede)
Hotel Waldfriede (Foto © Hotel Waldfriede)
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