Österreich - Enricos Reisenotizen - Seite 7

Enricos Reisenotizen

Reisen, Reisen, Reisen, andere Länder und Menschen kennen lernen. Wir berichten über unsere ganz persönlichen Reiseerlebnisse und laden Sie ein mit uns neue Destinationen zu entdecken
Das kleine Österreich träumt - vor allem in Wien - noch manchmal von seiner glorreichen Vergangenheit. Diese, aber auch viele neue Strömungen in Kunst, Kultur und Alltagsleben kann man heute in den ganz unterschiedlichen Bundesländern beobachten...

Piešťany zu Gast in Wien

Letzte Woche war es soweit. Der Kurort Piešťany war zu Gast im slowakischen Institut in der Wipplingerstraße in Wien.

Piešťany zu Gast in Wien
Piešťany zu Gast in Wien

Piešťany ist nur an die zwei Autostunden von Wien entfernt. Ein schmucker Ort mit einer Kurinsel und ganz viel Jugendstil. Aber das ist eigentlich nicht der Hauptgrund nach Piešťany zu fahren. Das slowakische Heilbad kann auf eine Tradition von über 100 Jahren zurückschauen. Piešťany zählt zu den führenden europäischen Heilbädern für die Behandlung rheumatischer Erkrankungen sowie für die Rehabilitation des Bewegungsapparates und des Nervensystems.

Der heilende Schlamm von Piešťany
Der heilende Schlamm von Piešťany

Der heilende Schlamm ist weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Und auch das Wahrzeichen der Stadt – der Krückenbrecher – der die Besucher am Eingang der überdachten Brücke, die auf die Kurinsel führt begrüßt, ist vielen bekannt.

Der Krückenbrecher, das Wahrzeichen von  Piešťany
Der Krückenbrecher, das Wahrzeichen von Piešťany

Viele bedeutende Persönlichkeiten besuchten die Stadt und erfreuten sich nach ihren Kuren wieder bester oder zumindest besserer Gesundheit, egal ob Sportler, Musiker oder Politiker.

Das Schlammbad im Kurhaus Irma
Das Schlammbad im Kurhaus Irma

Für eine wirkungsvolle Heilkur sollte man sich mindestens zwei Wochen Zeit nehmen, aber auch für ein verlängertes Wochenende und eine Schnupperkur lohnt sich der Besuch des Heilbades. Keinesfalls sollte ihr – so keine Indikationen dagegen sprechen – das Schlammbad im Kurhaus Irma verpassen. Schon allein die Jugendstil-Umgebung erfreut das Auge.

Thermia Palace Hotel
Thermia Palace Hotel

Wer nicht im Hotel Thermia Palace untergebracht ist, muss dennoch in dem Jugendstil-Juwel auf einen Drink oder einen Kaffee vorbeizuschauen und auf jeden Fall einen Blick auf das Bild von Alfons Mucha über der Eingangstür des Restaurants.

Thermia Palace Hotel - das Restaurant mit dem Bild von Alfons Mucha
Thermia Palace Hotel - das Restaurant mit dem Bild von Alfons Mucha


Sportliche können auf der Kurinsel laufen, Nordic Walken, Radfahren oder natürlich einfach spazieren gehen. Der Kurpark ist wunderschön und vielleicht spielt die Kurkapelle und ihr könnt ein Tänzchen auch noch wagen. Ein Golfplatz ist auch ganz in der Nähe der Hotels zu finden.

Am Golfplatz
Am Golfplatz
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Wo sind die Sterne denn geblieben?

Wer von Euch hatte schon einmal die Gelegenheit, die Milchstraße am nächtlichen Himmel zu sehen? Niemand? Ich kann mich eigentlich auch nicht daran erinnern, sie jemals entdeckt zu haben. Aber wieso ist dies eigentlich so? Und sieht man – zumindest über Wien – nicht immer weniger Sterne?

Bei einem Pressegespräch am Donnerstag versuchten Experten im Digitalen Planetarium des Naturhistorischen Museums in Wien auf diesen Umstand aufmerksam zu machen, vor den Folgen der übermäßigen Beleuchtung zu warnen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Die Lichtglocke über Wien (Foto © Kuffner Sternwarte)
Die Lichtglocke über Wien (Foto © Kuffner Sternwarte)

Über den Großstädten der Welt liegen Licht-Glocken und verhindern dadurch das Dunkel der Nacht. Straßen werden beleuchtet, Reklametafeln und Schaufensterbeleuchtung sowie die Strahler, die Sehenswürdigkeiten, aber auch Hotels und andere Gebäude erhellen, sorgen dafür dass die Nacht zum Tag gemacht wird.

Sieht ja auch alles sehr schön aus und wer kann etwas gegen beleuchtete Straßen haben? Noch dazu wo einige Medien und Politiker ständig vor allen möglichen Gefahren und der Kriminalität in der Stadt warnen. Wer will da schon dunkle Wege und Straßen? Doch anscheinend machen wir doch zu viel des Guten. Wobei die Experten nicht nur auf die monetären Einsparungen hinwiesen.

Blick von oben auf den Stephansdom und die beleuchtete Innenstadt von Wien (Foto © Kuffner Sternwarte)
Blick von oben auf den Stephansdom und die beleuchtete Innenstadt von Wien (Foto © Kuffner Sternwarte)

Unsere „Überbeleuchtung" hat auch schwerwiegende Auswirkungen – nicht nur auf Pflanzen und Tiere, nein auch auf den Menschen direkt.
Durch das künstlich freigesetzte Licht, das die Umwelt oft auch unnötig aufhellt, wird auch der biologisch wertvolle Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen gestört. Der Lichtsmog, den man daran erkennt, dass man selbst am klaren Nachthimmel immer weniger Sterne sieht, kann nicht nur dazu führen, dass Zugvögel von ihren Routen abkommen, auch der Mensch kann schlechter schlafen, das Immunsystem wird geschwächt, manche Studien sprechen auch davon, dass diese Situation sogar Krebs auslösen kann. Natürlich leiden auch Insekten, Fledermäuse und viele andere Tiere darunter.

Blick auf die Innere Stadt von Wien (Foto © Kuffner Sternwarte)
Blick auf die Innere Stadt von Wien (Foto © Kuffner Sternwarte)

Nur um es klar zu formulieren: Keiner fordert, dass die Städte ins andere, dunkle Extrem kippen sollen. Aber brauchen wir wirklich Schaufenster die ganze Nacht über beleuchtet? Sollten wir nicht darauf achten können, dass die Straßenbeleuchtung wirklich nur die Straße beleuchtet und nicht den Himmel? Müssen wir jedes Hotel, jedes Firmengebäude anstrahlen wie unsere Sehenswürdigkeiten nur um damit zu zeigen, dass Geld bei diesem Unternehmen keine oder nur eine geringe Rolle spielt?

Die Lichtglocke über Wien wurde im Auftrag der MA 33 erstmals mit einem Helikopterflug gemessen und damit 85% des Streuvolumens sämtlicher Lichtquellen quantitativ erfasst und den jeweiligen Verursachern zugeordnet. In Kombination mit bodengebundenen Licht-Messnetzen erlaubt der Helikopter-Spiralflug nun erstmals die Erfassung eines Energie- und CO2-Budgets des Lichtstroms einer Weltstadt.

Doch welche Einsparungs- bzw. Verbesserungspotentiale wurden ausgemacht? Was sollte sich ändern, um den negativen Konsequenzen der Lichtüberflutung Einhalt zu gebieten?

NGOs, darunter BirdLife Österreich haben einen Forderungskatalog erstellt und differenzieren dabei nach der Herkunftsquelle des künstlichen Lichts:
Nur noch etwa ein Drittel der Lichtglocke von Wien wird durch die öffentliche Straßenbeleuchtung verursacht. Im Zuge ihrer Modernisierung wird auf sogenannte Full-Cut-Off-Lösungen gesetzt, die den Straßenverkehr nicht blenden, aber auch kein Licht direkt in die Atmosphäre abstrahlen. Sie lenken das Licht genau dorthin, wo es benötigt wird – auf die Straße. Damit übernimmt die Stadt Wien nicht nur in Österreich eine Vorreiterrolle.

Die Lichtglocke über Wien (Foto © M. Reithofer, Kuffner Sternwarte)
Die Lichtglocke über Wien (Foto © M. Reithofer, Kuffner Sternwarte)

Das zweite Drittel der Lichtglocke Wiens wird durch Auslagenbeleuchtung erzeugt und dient ausschließlich zu Werbezwecken nach Geschäftsschluss. Hier lautet die Forderung der NGOs möglichst schnell eine verpflichtende Abschaltung (z.B. um 23:00 Uhr) durchzusetzen. Da ab dieser Zeit sowieso wenige Konsumenten unterwegs sind, sollte diese Maßnahme wohl kaum zu Aufmerksamkeitsdefiziten führen.

Das letzte Drittel ist direkt nach oben gelenktes Licht, zum Beispiel zur Beleuchtung von Sehenswürdigkeiten. Um diese auch weiterhin „ins rechte Licht rücken zu können" sind intelligente Konzepte gefragt, die allerdings auch finanzierbar sein müssen und möglichst wenig zur schädlichen Lichtglocke beitragen sollten. Allerdings wird eine Bewilligungspflicht für die „Baustellen-Strahler" aus dem Baumarkt, die jeder Laie heutzutage montieren kann wie er will, solange er den Straßenverkehr nicht blendet, gefordert.

Blick auf die Innenstadt von Wien mit dem Stephansdom  (Foto © M. Reithofer, Kuffner Sternwarte)
Blick auf die Innenstadt von Wien mit dem Stephansdom (Foto © M. Reithofer, Kuffner Sternwarte)

Um weiter zur Meinungsbildung beizutragen und auf die Gefahren der Lichtverschmutzung hinzuweisen zeigt das Digitale Planetarium im Wiener Naturhistorischen Museum die sehenswerte Show „Verlust der Nacht" – ein sechsminütiger Kurzfilm – vor allen Planetariums-Shows (mit Ausnahme von „Dinosaurier und das Abenteuer des Fliegens" und den Live-Shows)

Hier können Sie das Video „Lichtverschmutzung und der Verlust der Nacht" vom Helikopterflug über Wien sehen (© Michael Jensen, kuffner-sternwarte.at):


Cover Bild: Die südliche Milchstraße (Foto © ESA/A. Fuji)

Wie steht Ihr zu diesem Thema? Könntet Ihr spät nachts auf beleuchtete Schaufenster, Hotels und Firmengebäude verzichten?

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Lesung Claudia Rossbacher: Steirerpakt


Gestern stellte Claudia Rossbacher in der Buchhandlung Frick am Graben in Wien ihr neuestes Werk vor: Steirerpakt.


Ich liebe diese Lesungen. Leider geht es sich nicht immer aus, den verschiedenen Autoren zu lauschen, man hat ja schließlich auch noch anderes zu tun. Aber gestern war es wieder soweit: Die Buchhandlung Frick lud zur Lesung von Claudia Rossbachers neuen Kriminalroman Steirerpakt und steirischem Wein. Wir waren dabei.

Auch wenn die Gesichter nicht so aussehen - man freute sich über die vielen Gäste
Auch wenn die Gesichter nicht so aussehen - man freute sich über die vielen Gäste

Claudia Rossbacher und ihre Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann sind Krimifreunden bereits ein Begriff. Immerhin ist es schon Sandra Mohrs siebenter Fall, der sich – immer an verschiedenen Plätzen der Steiermark – zugetragen hat. Das Publikum war deshalb auch in Scharen erschienen und lauschte dem Vortrag.

Claudia Rossberger beim Autogramm schreiben
Claudia Rossberger beim Autogramm schreiben


Dieses Mal hat die Autorin die Geschichte rund um den Präbichl und die Eisenstraße verlegt. Mit dem Tatort Polsterlift, einem historischer Einser-Sessellift, der auf den Polster führt, greift sie zusätzlich noch eine aktuelle Entwicklung auf. Der Lift wurde eingestellt, es bildete sich eine Bürgerinitiative, die die Weiterführung forderte, aber an den notwendigen Investitionskosten scheiterte. Soweit so gut so wahr – Realität.

Doch just am Tag der Lesung erreichte die Autorin die Info, dass es doch wieder eine Chance für das historische Relikt gibt, man versucht den Lift jetzt doch noch zu retten und wieder zu eröffnen. Ob dazu das neue Buch beigetragen hat? Wer weiß…

Auf jeden Fall ist es ebenfalls ein Fakt, dass sich Steirerpakt bereits auf Nr.1 der Verkaufshitparaden befindet, was mich nicht wundert, fand ich doch die kurzen Sequenzen, die Claudia Rossbacher zum Besten gab, äußerst spannend, aber auch unterhaltsam.

Hier noch ein kleiner Ausschnitt aus der Lesung:

Die Folgen sind klar: Steirerpakt wird demnächst bei unseren Rezensionen auf askEnrico erscheinen, und außerdem musste ich „leider" auch gleich einen früheren Roman der Autorin erwerben. Bei diesem wird im Vulkanland der Steiermark gemordet – auch davon bald mehr…

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Die Bahn, die Bahn, was die nicht alles kann

Wie ich zu einer begeisterten Bahnfahrerin werden könnte ….

Ich gebe es ja zu: meine erste Begegnung mit der Bahn war winterlich unterkühlt und das blieb daher für lange Jahre die einzige Erfahrung. Ich hatte genug davon. In jungen Jahren war ich mit der Bahn zu einem vorweihnachtlichen Skiurlaub unterwegs und ich schwor mir: Nie wieder! Zu viel Gepäck, Skischuhe, Ski und was man sonst noch alles braucht, am Bahnhof lange Gehwege und weit und breit kein Gepäckwagen – weder in Wien noch in St. Anton.

Kein Auto am Urlaubsort, festgenagelt im Winterörtchen mit teuren Hotels und noch vielen geschlossenen Lokalen in der Vorsaison (wofür die Bahn nichts konnte), das waren nicht meine Vorstellungen von Urlaub. Lange Jahre war daher das Auto oder das Flugzeug für weitere Strecken meine erste Wahl.

Los geht´s vom Wiener Hauptbahnhof - den ich übrigens - im Gegensatz zu anderen für sehr gelungen halte
Los geht´s vom Wiener Hauptbahnhof - den ich übrigens - im Gegensatz zu anderen für sehr gelungen halte.

Doch man wird älter und fauler und die Flugpreise immer teurer. So freute ich mich – besonders auf meiner Lieblingsstrecke Wien – Bochum über die Neuerung Fernbus. Die einfache Strecke um 39 Euro war eine Mezzie, an Bord gab es Stecker (=Strom) und meistens WLan, man wurde zwar langsam, aber doch durch die Gegend geschaukelt, konnte lesen oder am Computer arbeiten, eigentlich alles bestens. Ok, die Ankunftszeit um 1 Uhr in der Nacht (meistens zumindest etwas später) in Bochum war nicht optimal, aber erträglich.

Sieht doch gar nicht schlecht aus - in der Bahn ist mehr Platz als im Bus
Sieht doch gar nicht schlecht aus - in der Bahn ist mehr Platz als im Bus

Die Bahn kam eigentlich in meinen Überlegungen nicht mehr vor. Seltene Besuche der Buchungsseiten, die ich immer wieder unternahm, wenn ich Angebote wie „Um 19 Euro bis nach Berlin" sah, zeigten mir keine Sparschiene, sondern Preise zum Teil von über 200 Euro für die einfache Fahrt an – das war einfach nicht akzeptabel.

Ein erstes Umdenken setzte bei meiner Reise nach Budapest ein: bequem, pünktlich, WLan, Stecker und richtig schön gemütlich und leistbar!!

Los geht´s ...
Los geht´s ...

Doch nach Bochum hielt ich immer noch meinem Bus die Treue – doch bei der letzten Buchung der Schock: nicht nur, dass die Preise in die Höhe gehen, auch die Direktfahrt nach Essen gibt es einfach nicht mehr. Umsteigen in Prag? Berlin? Frankfurt? Mitten in der Nacht? - "Du hast eineinhalb Stunden Zeit für Deinen Umstieg…" Nee danke. Das ist uninteressant.

Also mal wieder die Suchmaschine – alle Verkehrsmittel bitte – angeschmissen und da tauchte sie plötzlich wieder auf: die Verschmähte. Direkt – für 69 Euro (mit Sitzplatzreservierung +3 Euro) und schon gebucht. Zwar nicht so billig wie der Bus, aber direkt.

Ausblick auf das beste Bier im Ruhrgebiet - die Fiege Brauerei
Ausblick auf das beste Bier im Ruhrgebiet - die Fiege Brauerei

Was soll ich sagen? Jetzt sitz ich hier bequem und fahre wieder nach Wien (ebenfalls direkt, ebenfalls für 69 + 3 Euro) genieße die Bahn und die Aussicht und bin bequem um 19:08 am Wiener Hauptbahnhof. Jaaa! Das ist es! Die Bahn ist wieder in!

Jetzt habe ich nur noch 2 Fragen:

Kann mir jemand erklären, wie ich am besten meinen (leider immer schweren) Koffer mit meinen 1.61 (vielleicht auch nur mehr 1.60) Metern ins Gepäckfach stemmen kann und wieder runter bekomme ohne Mitreisende, das Inventar oder mich zu beschädigen?

Und das ist mein kleiner Koffer....
Und das ist mein kleiner Koffer ...

Wie kann ich meinen Sitzplatz bei der Buchung auswählen? (Wäre doch schön – so einen Wagon-Übersichtsplan zu haben wie bei den Fliegern..) Geht das auch noch, liebe Bahn??

wieder daheim ...
wieder daheim ...

Und wenn ich schon beim Wunschkonzert gelandet bin: Könnte man das WLan in Österreich so verlässlich machen wie in Deutschland? Dort klappt es schon super…

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Die Ferien-Messe 2017

Es ist ein Fixpunkt für all jene, die Inspirationen für ihren nächsten Urlaub brauchen – die Ferien-Messe im Jänner in Wien und so bin ich auch heuer aufgebrochen, um Freunde zu treffen und mich über Neuheiten zu informieren.

Bereits am Donnerstag in der Früh war die Veranstaltung schon gut besucht. 

In Halle A waren wie immer die ausländischen Vertretungen der Länder untergebracht, während in der Halle B die österreichischen Angebote mit der Genusswelt und die Biker ausstellten

Halle A

Ungarn

Hier interessierten mich natürlich unsere nahen Nachbarn am meisten. Ungarn war heuer mit einem sehr kleinen Stand vertreten, doch einige Städte und Landschaften hatten sich einen eigenen Platz gebucht.

Ungarn auf der Ferienmesse
Ungarn war dieses Mal nur mit einem kleinen Stand vertreten

Während am ungarischen Gemeinschaftsstand die Lotus Therme, das Greenfield-Hotel, beide aus Hévíz und das Spirit Hotel aus Sárvár hervorstachen, konnte man sich bei Bad Bük nicht nur über die Neuheiten der Therme Bük informieren, sondern auch über das neu erweiterte Hotel Caramell, das das erste holistische Hotel in Ungarn ist, und auch über die 10 Gründe, warum man Bad Bük einfach besuchen muss.

Livia Horvath aus Bad Bük
Livia Horvath lieferte überzeugende Gründe um Bad Bük zu besuchen

Und da sind überzeugende dabei, wie die hervorragende Kulinarik, der hohe Anteil an Mineralien im Heilwasser, der trockene Kneippweg, der Bauernmarkt und vieles mehr …

Tschechien

Am tschechischen Stand ging es wieder sehr musikalisch zu und die Stadt Znaim lud zur Weinverkostung ein

Tschechien auf der Ferienmesse 2017
Tschechien auf der Ferien-Messe 2017 in Wien

Und das war gut so – schließlich hält sich in unseren Breiten noch immer das hartnäckige Vorurteil, dass es in Tschechien zwar hervorragendes Bier, aber nicht ganz so guten Wein gibt. Ich hoffe, alle Skeptiker haben ein Schluckerl von den guten Tropfen probiert, wenn nicht: am besten gleich einen Besuch in Znaim oder in den Weinkellern von Mähren einplanen.

Tschechien auf der Ferienmesse 2017
Tschechien auf der Ferien-Messe 2017 in Wien

Schließlich gibt es auch bei diesem Nachbarn einiges zu entdecken. Oder wie wäre ein Ausflug nach Český Krumlov? Am besten gleich zur Barocknacht…

Musik und Weinprobe am tschechischen Stand
Musik und Weinprobe am tschechischen Stand

Natürlich war auch wieder das Aquapalace Resort vertreten, das mit seinem angeschlossenen Hotel sowohl Erlebnis und Action, als auch Ruhe und Wellness und eine ausgezeichnete Küche bietet. Und Prag ist sowieso immer wieder eine Reise wert ...

Slowakei

Auf nach Piešťany
Auf nach Piešťany

Hier informierte Trnava über seine Sehenswürdigkeiten und auch der Kurort Piešťany hatte viele gute Angebote mit nach Wien genommen. Natürlich war auch die Hauptstadt von Bratislava vertreten, die man am besten mit den verschiedenen Oldtimer-Bussen besichtigen kann.

Bratislava kann man am besten mit den Oldtimer-Bussen erleben
Bratislava kann man am besten mit den Oldtimer-Bussen erleben

Allerdings habe ich heuer weder die Kaiserin Maria Theresia noch einen Kaiser gesehen, der auf die bevorstehende Krönung hingewiesen hätte – es wird dieses Spektakel doch nicht ausfallen? Und das im Gedenkjahr der Kaiserin? Undenkbar...

Slowenien

Slowenien machte seinem Namen als „grünes" Land alle Ehre – die Städte Maribor und Ljubljana präsentierten ihre Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten, immerhin feiert Slowenien heuer den 145. Geburtstag und den 60. Todestag des bekannten Architekten Jože Plečnik.

Slowenien auf der Ferien-Messe 2017
Slowenien auf der Ferien-Messe 2017

Das p&f – Weingut war ebenfalls vertreten und bot ihre hervorragenden Tropfen zum Probieren an. Außerdem hat es mich sehr gefreut zu hören, dass die 21 Drachenjünglinge der Postojna Höhle wohlauf sind. Die neue Website ist wirklich wunderschön und informativ geworden – schaut mal unter www.slovenia.info vorbei.

Ab geht's zu den kleinen Drachen in der Höhle von Postojna
Ab geht's zu den kleinen Drachen in der Höhle von Postojna

Deutschland

Deutschland auf der Ferien-Messe 2017
Deutschland auf der Ferien-Messe 2017

Deutschland ist – man glaubt es kaum – eines der beliebtesten Urlaubsländer der Österreicher. Beeindruckend war am Deutschland-Stand eine Porzellanmalerin aus Meissen, die mich nicht nur durch ihre feine Malerei, sondern auch durch ihr Wissen über die Porzellanmanufaktur beeindruckte.

Kunstvolle Malerei für das Porzellan aus Meissen
Kunstvolle Malerei für das Porzellan aus Meissen

Schön war es auch vom Vertreter aus NRW bestätigt zu bekommen, dass Wienkarte und auch die Tarife unserer Wiener Verkehrsbetriebe wünschenswert für das Ruhrgebiet wären, aber so günstige Angebote dort zu seinem Bedauern nicht existieren.

Deutschland auf der Ferien-Messe 2017
Deutschland auf der Ferien-Messe 2017

Dafür nehme ich den Tipp mit der Ausstellung in Oberhausen auf – vielleicht kann ich schon bald darüber berichten.

Kroatien

Auch Kroatien war wieder mit vielen Angeboten vertreten und meine Sehnsucht nach dem Meer ist wieder größer geworden – heuer muss es klappen.

Kroatien auf der Ferien-Messe 2017
Kroatien auf der Ferien-Messe 2017

Egal, ob es wieder ein Ausflug nach Krka wird, die Insel Pag, Istrien, Dalmatien oder Cres.

Halle B

In der „Österreich-Halle" nimmt die Genusswelt einen immer größer werdenden Platz ein und wie es scheint kommt dies den Erwartungen der Besucher entgegen.

Großer Andrang jedes Jahr bei der Stiegl Alm
Großer Andrang jedes Jahr bei der Stiegl Alm

Hier kann man (fast) alles verkosten, was die österreichische, aber auch die ausländische Küche so zu bieten hat.

Ein vielfältiges Angebot wartet auf die Besucher
Ein vielfältiges Angebot wartet auf die Besucher

Jährlicher Mittelpunkt: die Stiegl-Alm, die das Flair der Alm- und Skihütten in die Messehalle bringt. Hier gibt es schon früh am Morgen deftiges aus diversen Reindln und dazu ein flottes Bier.

Die Käsestandln auf der Ferien-Messe Wien
Die Käsestandln auf der Ferien-Messe Wien

Auf der Show-Bühne wird gekocht und es werden auch Spezialitäten aus verschiedensten Ländern präsentiert.

Die Showbühne der Genusswelt
Die Showbühne der Genusswelt

Während heuer der Riesenstand von Spar fehlt, gab es neu eine schmucke Streetfood-Abteilung.

Heuer neu: Street-Food
Heuer neu: Street-Food

Außerdem beeindrucken immer wieder die großen Stände mit Kürbiskern-Produkten und Käse. Ich habe aber auch einen Stand mit Steinzeitnahrung, kroatischen und ungarischen Spezialitäten, Baumkuchen, und noch einiges mehr entdeckt.

Kürbis ist immer dabei
Kürbis ist immer mit dabei

Österreich

Das Partnerland der diesjährigen Ferienmesse, Niederösterreich, war ebenso wie Salzburg und Burgenland groß vertreten.

Beliebter Treffpunkt: der Burgenland-Stand
Beliebter Treffpunkt der Besucher: der Burgenland-Stand

Hinweise auf die neue Schallaburg-Ausstellung, wie auch auf die neue Niederösterreichische Landesausstellung fehlten ebenso wenig wie die Kittenberger Schaugärten oder Rax und Schneeberg.

Die neue Niederösterreichische Landesausstellung
Die neue Niederösterreichische Landesausstellung

Das Burgenland war Treffpunkt für alle Weinliebhaber, aber auch die vielen Sommertheater präsentierten hier ihr neues Programm und natürlich waren die burgenländischen Thermen ebenso vertreten wie die steirischen.

Die Gärten Niederösterreichs laden bald wieder ein
Die Gärten Niederösterreichs laden bald wieder ein ...

Auch der Nationalpark Hohe Tauern mit der Großglockner Hochalpenstraße und die Krimmler Wasserfälle präsentierten bereits ihr Sommerprogramm, doch darüber wird noch später am Blog und auf ask-enrico.com die Rede sein.

Zusammenfassung:

Ein buntes Programm, das sicher für jeden etwas mit dabei hatte. Viele neue Eindrücke und Reisetipps, die ich (wieder einmal) in der Praxis erproben möchte. Genügend Stoff für viele Entdeckungen und Reiseerlebnisse. Doch wo nehme ich bloß die Zeit (und das Geld) für all das her??

Die Autoshow Vienna

Ich besuche zwar immer auch diese zwei Hallen, doch meine Begeisterung ist hier enden wollend, wenn auch einige wenige schöne Autoexemplare auch heuer wieder dabei waren.

Allerdings scheint der Trend zum 08/15 Normalauto weiterzugehen und es gibt im Design weiterhin wenig Unterschied bei den leistbaren Kleinen oder auch Mittelklassewagen zu sehen.

Allerdings scheint der Trend zum 08/15 Normalauto weiterzugehen und es gibt im Design weiterhin wenig Unterschied bei den leistbaren Kleinen oder auch Mittelklassewagen zu sehen. Auch der Trend zu den „großen Kisten", sprich SUV scheint unverändert anzuhalten.

Wozu jemand so viel Blech um sich herum in der Stadt braucht, ist mir noch immer schleierhaft und ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Interessenten Almwirtschaften bewirtschaften, in den Bergen wohnen oder Trainingsräder einer Großfamilie transportieren müssen. Aber bitte.

Auffallend auch die steigende Anzahl der Elektroautos, wobei ich mir bei dieser Entwicklung auch nicht ganz im Klaren bin, ob ich sie gut heißen soll: schließlich kommt der Strom zwar aus der Steckdose – aber er muss ja auch irgendwie da rein …

Und zum Abschluss auch noch was tierisch und musikalisches ...

 

Und? Wie schauen Eure Urlaubspläne aus? Schon gebucht? Wo geht's denn hin?

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Blaues Gold – Wasser in der Kunst

Am letzten Mittwoch zog es mich wieder einmal ins Burgenland: Eine Ausstellungseröffnung (eigentlich gleich zwei) in der Landesgalerie in Eisenstadt waren angesagt…

Ich habe ja keine Ahnung, warum manche Wiener die Ausflüge ins Burgenland scheuen: in knapp einer Stunde ist man mit dem Auto in Eisenstadt und was hier an Ausstellungen geboten wird, ist immer wieder eine kleine Reise wert. Und die Dauer der Autofahrt ist ungefähr genauso lang, wie wenn ich von Floridsdorf nach Hietzing fahre, ok vielleicht ein bisschen länger, aber dafür staut es sich weniger, wenn man einmal die Tangente überwunden hat …

Das animierte Standbild "Moai" von EGOn Griessmann

2017 ist das Jahr des Wassers und auch die Landesgalerie Burgenland nimmt mit ihrer Ausstellung „Blaues Gold – Wasser in der Kunst" darauf Bezug. Die Beziehung des Wassers zum Menschen ist ja – wie auch von der Kuratorin Mag. Margit Fröhlich angesprochen wurde – vielfältig: Wir trinken Wasser, wir schwimmen, wir waschen uns, duschen, planschen, plätschern, tauchen, rudern und so weiter …

Bei der Eröffnung ...

An den vielen Wortschöpfungen sieht man schon, wie wichtig dieses Element für uns ist. Hier in Mitteleuropa vielfach als Selbstverständlichkeit hingenommen, müssen in vielen anderen Gebieten der Erde oft lange Fußmärsche auf sich genommen werden um das lebensnotwendige Wasser zu finden und zu bekommen.

Im Hintergrund die Radierung von Johannes Haider: Der Ast fällt in den See, 2008

Wasser kann aber auch zerstörerisch wirken, man denke nur an die Fluten, Überschwemmungen und Tsunamis. Wasser ist ja auch ein faszinierendes Element durch seine unterschiedlichen Aggregatszustände – als Flüssigkeit, Dampf, Eis – und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich viele Künstler ebenfalls mit dem Wasser auseinander setzen.

Nach der offiziellen Eröffnung wird geschaut, diskutiert und getratscht

Wer nun die Landesgalerie besucht, wird gleich beim Eintritt vom großen, Zigarette rauchenden Moai von Paul Mühlbauer begrüßt. Er erzählt uns, ebenso wie die animierten Standbilder von EGOn Griessmann von den fernen Osterinseln, deren Bewohner einen engen Bezug zum Wasser, zum Meer hatten. Die genaue Bedeutung der riesigen Steinfiguren ist noch immer nicht endgültig erforscht, wahrscheinlich muss noch einige Geduld bis zur Lösung des Rätsels aufgebracht werden, genauso wie beim animierten Standbild „Aquarium", das ebenso wie Moai in einer gemeinsamen Arbeit zwischen Mühlbauer und Griessmann entstand. Übt euch in Geduld – und werdet mit Unerwarteten belohnt.

Eines meiner Lieblingsbilder von Nadja-Dominique Hlavka

Nehmt euch aber auch genügend Zeit, um euch in der Galerie umzuschauen: Meine Lieblingswerke sind die beiden Bilder von Nadja-Dominque Hlavka: Sickerwasser und Wasserhimmel, in die man sich so richtig hineindenken und genießen kann.

Eines meiner Lieblingsbilder von Nadja-Dominique Hlavka

Mystisch schön, zart, zerbrechlich und doch kraftvoll. Und doch ist es fast unfair, nur einige wenige herauszugreifen.

Die Bilder von Wolfgang Horwath

Ziemlich monumental das Werk von Johannes Haider: Der Ast fällt in den See – expressionistisch und von zurückhaltender Farbigkeit, nur Schwarz und das Blau des Wassers dominieren seine Radierung, aber auch die Sternzeichen Krebs, Skorpion, Fisch und Wassermann von Wolfgang Horwath sind beeindruckend.

Blick in die Ausstellung

Am besten ihr reist nach Eisenstadt und schaut es Euch selbst an. Wer bei der Eröffnung dabei war, kam aber auch noch zu weiteren kulturellen und kulinarischen Genüssen.

Blick in die Ausstellung

Die Vorträge der Kuratorinnen wurden von wunderschönen Musikdarbietungen zum Thema Wasser unterbrochen – hier ein winzig kleiner Ausschnitt:

Interpretenname-kleiner musikausschnitt.mp3

Die Grammelpogatscherl waren wie immer ein Gedicht und den Zweigelt vom Weingut Ewald Gabriel kann ich ebenfalls wärmstens empfehlen.

Ein ausgezeichneter Tropfen ...

Doch damit ist ein Besuch in der Landesgalerie noch nicht beendet. Auch in der Dauerausstellung hat sich einiges geändert und so lud uns Kuratorin Mag. Theresia Gabriel auf einen künstlerischen Ausflug durch das Burgenland ein.

Blick in die neue Dauerausstellung in der Landesgalerie Burgenland

In den hinteren Räumen der Landesgalerie kann man bei einem malerischen Streifzug von Neusiedl bis Jennersdorf erleben, wie Künstlerinnen das Burgenland sehen.

Auch Bilder von Gottfried Kumpf sind in der neuen Dauerausstellung in der Landesgalerie zu sehen

Natürlich freute ich mich wieder Werke von Gottfried Kumpf zu sehen, aber auch das realistische Bild eines Stiefels von SR Elfriede Ettl oder die Bäuerin aus Zickenbergen von Hermann Serient haben mich ebenso beeindruckt wie die Eisenstädter Bergkirche von Feli Niering oder die Bilder von Uta Prantl-Peyer und Katharina Prantl.

Die Kuratorinnen Mag. Theresia Gabriel (l.) und Mag. Margit Fröhlich eröffneten gemeinsam mit Kulturlandesrat Helmut Bieler die Ausstellung „Blaus Gold. Wasser in der Kunst“ in der Landesgalerie Burgenland. ©KBB Weiß

Es lohnt sich also wieder einmal einen Ausflug ins Burgenland zu unternehmen…

Blick in die Ausstellung

Die Landesgalerie Burgenland ist vom 12.1.-30.6.2017 und vom 1.9.-17.12. 2017 von Dienstag bis Samstag von 9:00 bis 17:00 Uhr und Sonn- und Feiertag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. In den Sommermonaten Juli und August ist auch Montag geöffnet. 27.3.-6.4., 29.5.-9.6. und 28.8.-7.9.2017 ist die Landesgalerie geschlossen.

Blick in die Ausstellung
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Ein Treffen mit Freunden

Es ist immer wieder schön, wenn man Gelegenheit hat, all jene wieder zu sehen, die man auf Pressereisen kennen lernen durfte. Am letzten Donnerstag war es wieder einmal so weit, diesmal allerdings in Wien …

Anlässlich des Tages der Unabhängigkeit der Republik Slowenien wurde in den erneuerten Räumlichkeiten des Studentenheims, Kulturzentrums und Hotels Korotan in der Josefstadt kräftig gefeiert.

Der Saal war voll besetzt.

Der Saal war auf den letzten Platz besetzt und das Publikum lauschte unter anderem den Reden von Direktor Mag. Anton Levstek, dem Botschafter Dr. Andrej Rahten und dem Minister Gorazd Žmavc, dem Minister für Auslandsslowenen der Republik Slowenien.

Die Volksgruppe Katice

Danach folgte ein Konzert der Vokalgruppe Katice, die slowenische Neujahrslieder und Sternsingerlieder zum Besten gab. Es war ein großer Erfolg und auch wenn wir die Texte leider nicht verstanden, gefiel uns der Auftritt sehr gut, vor allem das letzte Lied mit Kammblasen und „Quetschen"begleitung war ein wunderschöner Abschluss.

Grammeln und der wunderbare Schinken von Mr. Kodila

Danach wurde das Buffet eröffnet und da waren sie wieder – meine Freunde aus Slowenien: Die p&f wineries schenkte unter anderem ihren hervorragenden Šipon aus, der Rote von Marof passte hervorragend zum Schinken und zu den Grammeln von Kodila, einfach ein Traum.

Der Rotwein von Marof war ein Gedicht ....

Und dann mussten wir auch feststellen, dass die Klobasa aus dieser Gegend einfach himmlisch schmeckt. Und natürlich gab es als Nachspeise eine Prekmurska Gibanica, diesen wundervollen Schichtkuchen, von dem man einfach nicht genug bekommen kann.

Auch der Šipon von p&f wineries war hervorragend. Leider konnte ich nur einen Schluck kosten - ich war mit dem Auto da.

Ein wunderbarer Abend mit vielen tollen Köstlichkeiten und Erinnerungen – ich würde sagen, es wird wieder Zeit Slowenien zu besuchen.

Hier wurden Spezialitäten auch live gekocht ..

Übrigens: Das Hotel Korotan bietet auch Wienbesuchern seine Zimmer an und ist verkehrstechnisch gut gelegen. Wenn Ihr mit dem Auto anreist, stellt es in der Tiefgarage ab, ein „öffentlicher" Parkplatz ist kaum zu finden und die ganze Umgebung ist Kurzparkzone.

Fotos von Matej Fisher

Letzter Tipp: Wer in die Nähe kommt, sollte sich unbedingt die Fotoausstellung von Matej Fisher: Face, Body, Body & Face ansehen, es sind einfach tolle Bilder dabei.

Die Volksgruppe Katice

Kulturzentrum, Hotel Korotan
1080 Wien, Albertgasse 8
Tel: +43 1 403 41 93
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.korotan.com

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Ungarn verjüngt sich ….

Letztens war es wieder soweit – bereits zum 6.Mal fand in der Ungarischen Botschaft in Wien der Große Ungarische Tourismustag statt. Und wie immer gab es überraschend mehr zu sehen und zu hören…

Die wunderbaren Räume der ungarischen Botschaft bilden das noble Ambiente für die Vorstellung der Neuheiten am Tourismussektor in Ungarn – und wie jedes Jahr gab es viel Information, Köstlichkeiten, und jede Menge neue und interessante Ausflugs- und Urlaubstipps.

Eröffnung des großen ungarischen Tourismustag durch den ungarischen Botschafter (Foto © Ungarisches Tourismusamt Geschl. AG, Repräsentanz Österreich/APA-Fotoservice/ Fotograf/in: Peter Hautzinger)

Überraschend neu ist für mich, dass sich Ungarn zunehmend jugendlich präsentiert. Viele haben sicher noch das Operettenbild des Landes im Kopf, Trachten, gutes, aber schweres Essen, die Ziehbrunnen in der Puszta und tanzende und singende Mädels. Allen, die sich an der Tradition und der Volksmusik erfreuen sei versichert: auch das gibt es alles noch, aber dennoch zeigt sich Ungarn mehr und mehr überraschend jung. Auch das Musikprogramm am großen ungarischen Tourismustag zeigte sich deutlich verjüngt...

Tolle Musik-Performance am großen ungarischen Tourismustag - Teil 2 (Foto © Ungarisches Tourismusamt Geschl. AG, Repräsentanz Österreich/APA-Fotoservice/ Fotograf/in: Peter Hautzinger)

Neue Festivals schießen wie die Schwammerl aus dem Boden und da ist fast immer auch etwas für die Jugend oder Junggebliebene dabei: ob es jetzt das große Sziget-Festival in Budapest ist oder das Balaton Sound Festival, oder aber das diesmal vorgestellte Festival in Vesperem, Ungarn wird überraschend jünger – und das gefällt…

Tolle Musik-Performance am großen ungarischen Tourismustag - Teil 1 (Foto © Ungarisches Tourismusamt Geschl. AG, Repräsentanz Österreich/APA-Fotoservice/ Fotograf/in: Peter Hautzinger)

Dieses Jahr standen die Region Balaton mit ihren Heilbädern, das mittlere Transdanubien, Vesperem mit Zoo und Festival und die Somloer Weinregion im Fokus.

Region Balaton

Die Balatonregion ist die zweitbedeutendste touristische Region Ungarns und auch viele Österreicher fühlen sich rund um den hier Plattensee genannten Balaton wie zu Hause.

Viele, viele Infos ... (Foto © Ungarisches Tourismusamt Geschl. AG, Repräsentanz Österreich/APA-Fotoservice/ Fotograf/in: Peter Hautzinger)

Die Kurorte Hévíz, Siófok, Balatonfüred, Zalakaros, aber auch Zamárdi oder Székesfehérvár sind in Österreich und Deutschland schon wohlbekannt und werden gerne besucht. Immerhin konnten an 36 der Strandbäder am Balaton die Blauen Flaggen gehisst werden und Natur wird hier sowieso groß geschrieben: der größte Teil der Region gehört zum Nationalpark Balaton-Oberland, wobei ein Besuch am Kis-Balaton oder in Keszthely ebenfalls empfehlenswert sind.

Am See befinden sich viele Segel- und Yachthäfen (vier neue kamen heuer dazu), außerdem wartet die Region mit drei internationalen Golfplätzen auf: Balatonudvari, Balatongyörök und Hévíz.

Das Interesse war groß (Foto © Ungarisches Tourismusamt Geschl. AG, Repräsentanz Österreich/APA-Fotoservice/ Fotograf/in: Peter Hautzinger)

Auch die Radfahrer kommen hier nicht zu kurz: Zug um Zug wird das Radwegenetz ausgebaut – für 2017 steht die Verbindung vom Balaton zum Neusiedler See am Plan – doch schon heute kann man am 210 km langem Radweg den See umrunden. Für alle, die nicht den ganzen See umrunden möchten, stehen mehrere kleinere Touren zur Verfügung. Fahrradzentren, Fahrradverleihs, beschilderte und regionale Fahrradtouren stehen den Radlern ebenso zur Verfügung wie Notrufdienste und Schnellservice. Fahrradfreundliche Betriebe bieten Unterkunft oder Kulinarisches für Radfahrer, außerdem stehen Fahrradkarten in digitaler und gedruckter Form zur Verfügung. Auch die Kulinarik bietet einiges: immerhin finden sich sechs Weingebiete in der Region und die Gastroerlebnisse reichen von Fine Dining Restaurants über Imbisse, Street-Food und Beach-Food Lokale bis zu Weinterrassen.

Das Interesse war groß (Foto © Ungarisches Tourismusamt Geschl. AG, Repräsentanz Österreich/APA-Fotoservice/ Fotograf/in: Peter Hautzinger)

Balatoner Spezialitäten werden aus lokalen Zutaten gefertigt, Lavendel und Heilkräuter eingesetzt, die Region ist auch bekannt für ihren Käse, Wurst, Honig und Marmelade aus lokaler Produktion. Mit einem Wort – es gibt genügend Anregungen, um bald wieder den Balaton zu besuchen – egal ob Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter.

Geheimtipp: Mittleres Transdanubien

Während der Balaton auch weit über Ungarn hinaus bekannt ist, gilt das mittlere Transdanubien noch als Geheimtipp. Doch das wird sich bei diesen Angeboten bald ändern…

Székesfehérvár und Veszprém

Mittel-Transdanubien ist reich an Kulturen und Geschichte. Schließlich liegen hier die königlichen Städte Székesfehérvár und Veszprém. Székesfehérvár, Stuhlweißenburg, gilt als die Stadt der Könige, sie war ungarischer Königssitz und birgt einzigartige Schätze, Museen und Barockkirchen.

Hier gab es viele Informationen über Székesfehérvár, (Foto © Ungarisches Tourismusamt Geschl. AG, Repräsentanz Österreich/APA-Fotoservice/ Fotograf/in: Peter Hautzinger)

In der historischen Innenstadt kann man sich nicht nur während der königlichen Tage und der feierlichen Krönungsspiele auf Zeitreise begeben. Veszprém dagegen war die Stadt der Königinnen und der erste Bischofssitz. Sehenswert ist die Veszprémer Burg und auch den Zoo und den neue Saurierpark sollte man unbedingt besuchen, wie uns der Direktor glaubhaft versichern konnte. Vielfältige Festivals, allen voran das VeszprémFest, zeitgenössische Kunst, Kultur und Unterhaltung runden das Urlaubserlebnis ab.

Der Informationsstand von Veszprém (Foto © Ungarisches Tourismusamt Geschl. AG, Repräsentanz Österreich/APA-Fotoservice/ Fotograf/in: Peter Hautzinger)

Pápa

Ebenfalls als Geheimtipp gilt noch das Schloss Esterházy in Pápa, wo auf die Besucher Geschichte zum Anfassen und Miterleben wartet. Hier kann man sich auf eine Zeitreise in eine barocke Welt begeben, bei der man auch in der Zauberwelt eines Marionettentheaters eintauchen kann.

Maskenball auf Schloss Esterházy ? (Foto © Ungarisches Tourismusamt Geschl. AG, Repräsentanz Österreich/APA-Fotoservice/ Fotograf/in: Peter Hautzinger)

Im Heil- und Thermalbad kann man es sich in 18 Becken – Therme, Schwimmhalle und im Wellnesszentrum – gut gehen lassen. Das Heilwasser ist gut gegen rheumatische und bewegungsorganische Krankheiten.

Masken basteln am Stand von Schloss Esterházy

Herend Porzellan

Ein Ausflug in die Porzellanmanufaktur Herend ist auch lohnenswert. Im Besucherzentrum Porcelanium gibt es viele Attraktionen, wie eine Führung durch die Minimanufaktur, ein 3D-Kurzfilm, in dem die Meister in den Schauräumen ihre Kunst zeigen; außerdem kann man die Porzellanmasse oder den Malpinsel einmal selbst in die Hand nehmen...

Herend Porzellan am großen ungarischen Tourismustag (Foto © Ungarisches Tourismusamt Geschl. AG, Repräsentanz Österreich/APA-Fotoservice/ Fotograf/in: Peter Hautzinger)

Somló

Weinliebhaber sollten bei einem Ausflug nach Mittel-Transdanubien beim Weingut Tornai vorbei schauen. Dieses Weingut besteht bereits seit 70 Jahren und wird nun bereits in der dritten Generation bewirtschaftet. Im stimmungsvollen Keller, im Weinrestaurant oder im Gasthaus auf dem Weinberg kann man den speziellen Tropfen des Somló-Berges genießen.

Weinverkostung mit dem Seniorchef persönlich ...


Sektfans können in der Wein- und Sektkellerei Kreinbacher Birtok Somló diesen mit Stil genießen. Sekt und Entspannung findet der Gast hier in moderner Architektur beim Besuch der Kellerei, im Bistro und in den Designzimmern.

Destillerie Agárdi

Jahrhunderte lange Tradition wird auch in der Agarder Destillerie gepflegt, die nun die Früchte mit modernster Technologie zu ihrer reichhaltigen Edelbrandkollektion veredelt. 2009 und 2015 konnte Agárdi auf der Destillata den Titel „Destillerie des Jahres" einheimsen. Da kann man sich doch auf eine Betriebsbesichtigung mit Fachbegleitung, aber auch auf ein kulinarisches Erlebnis in der Gaststube freuen.

Die Chefs der Destillerie Agádi am großen ungarischen Tourismustag - und ich komme wirklich vorbei .... (Foto © Ungarisches Tourismusamt Geschl. AG, Repräsentanz Österreich/APA-Fotoservice/ Fotograf/in: Peter Hautzinger)

 Sooo viele Tipps und noch viel mehr – an einem einzigen Tag! Noch dazu musikalisch hervorragend untermalt und mit kulinarischen Spezialitäten und einer Weinverkostung gekrönt. Ich freue mich schon auf den nächsten großen ungarischen Tourismustag – und darauf, die vielen Tipps zu erkunden und Euch darüber zu berichten :-) - Székesfehérvár steht ganz oben auf meiner Liste …

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