Enricos Reisenotizen

Reisen, Reisen, Reisen, andere Länder und Menschen kennen lernen. Wir berichten über unsere ganz persönlichen Reiseerlebnisse und laden Sie ein mit uns neue Destinationen zu entdecken

Ein Ausflug auf Gemeindealpe, Bürgeralpe, Mariazell

Ein Ausflug auf Gemeindealpe, Bürgeralpe, Mariazell

Was tut man in Österreich an einem schönen Sommerwochenende wenn man ausnahmsweise einmal nicht arbeiten muss (oder will)? Genau: man geht wandern. In den letzten Jahren ist Wandern ja wieder „in", dementsprechend sind auch viele Lifte – ob Sessellift oder Gondel – in Skigebieten auch im Sommer in Betrieb.

Wir waren auf der Suche nach einer einfachen Wanderroute da eine unserer MitwandererInnen nicht ganz höhentauglich war, und das Gebiet um den Ötscher ist gut dafür geeignet. Wir entschieden uns nach der Anreise (mit dem Auto) gleich einmal für eine kleine Starthilfe - was jetzt die nette Umschreibung dafür ist, dass wir faul waren, und mit dem Lift nach ganz Oben gefahren sind. Im Fall der Gemeindealpe sind das dann 2 gesonderte Sessellifte.

Am Gipfel

Der Ausblick am „Gipfel" war leider ein wenig durch Wolken getrübt, bei guter Sicht ist es sicher noch beeindruckender als er ohnehin war. Bergab ging es dann zu Fuß vorbei an Kühen, Kuhfladen, Kuhglocken, Kuhfutter, …

Am Rande des Wanderweges

Eine spannende Alternative von der Gemeindealpe wieder herunter zu kommen ist die Möglichkeit sich einen Monsterroller oder ein Mountaincart zu leihen und dann auf einer speziell gesicherten Strecke nach unten zu fahren. Auf unserem Weg nach unten sah das bei den meisten Teilnehmern nach viel Spaß aus, wir werden das bei Gelegenheit selbst testen.
http://www.mitterbach.at/aktivurlaub/

Das Gipfelkreuz

Durch die Zeitersparnis mit dem Lift war der Tag nach der Ankunft an der Talstation noch viel zu jung und wir beschlossen auch noch die Bürgeralpe „abzustauben". Das setzt natürlich eine Fahrt ins Zentrum von Mariazell voraus, das dort die Talstation der Gondelbahn ist. Natürlich kann man nicht nach Mariazell fahren ohne dort den berühmten Lebkuchen zu kosten und zu kaufen.
http://www.lebkuchen-pirker.at/

Gedenktafel

Nach längerer Parkplatzsuche ging es mit der Gondel hinauf auf den Berg. Am Berg selbst gibt es viele Rundwanderwege von 1 Stunde bis zu Ganztagestouren. Wir wählten die Relax-Version uns genossen einfach nur den Ausblick auf den mittlerweile klaren Himmel. Der Abstieg erfolgte wieder zu Fuß, da die Gondel selbst um 17:00 die letzte Talfahrt hatte, was unseren Zeitrahmen zu sehr eingeengt hätte.

Am Weg

​Der Tag fand einen gemütlichen Ausklang in einer Pizzeria am Rande von Mariazell (sehr empfehlenswert) und einer Runde plantschen im Erlaufsee. Wir waren sehr erstaunt, dass es noch Bäder gibt, die keinen Eintritt verlangen, leider hatten wir keine Badesachen mit, eine Runde schwimmen kurz vor dem Sonnenuntergang wäre sicher auch nett gewesen. Die Quartiersuche war übrigens wie die Reise sehr spontan. Mia kannte noch von früher ein nettes Hotel, das zufällig noch ein Zimmer frei hatte. http://www.hotel-winterbach.at/hotel.html

Am Weg

Das Hotel liegt in ruhiger Lage und bietet faire Preise und hat eine Miniatur-Eisenbahn entlang des Speisesaals. Der Sonntag begann dann mit den Ötscherliften in Lackenhof. Wir hatten eigentlich geplant nach der Bergstation den Weg zum Gipfel zu gehen (ca. 1,5 Stunden). Allerdings ist das mit Muskelkater und Begleitern mit Höhenangst keine gute Idee. Sinnvollerweise drehten wir daher nach ca. 30 Minuten um, ich ging zu Fuß zur Talstation hinunter, die Muskelkater-Fraktion fuhr mit dem Lift auch wieder hinunter. Als gemeinsame Entschädigung gab es dann eine Jause am nicht weit entfernten Lunzer See. Bedingt durch das schöne Wetter war der See allerdings ziemlich gut besucht.
http://www.lackenhof.at/oetscherlift

Das Haubiversum

Zum Abschluss des Wochenendes nahmen wir auf der Heimreise noch das Haubiversum mit. 

Für alle die mit dem Begriff nichts anfangen können: Dort kann man einen Blick hinter die Kulissen der industriellen Fertigung von Backwaren werfen, also Brot und Gebäck dass man dann z.B. bei Billa und Co kaufen kann. Die Führung beginnt (Achtung: Spoiler!) mit dem Backen des eigenen Mohnfliesserls (oder wie wir Waldviertler sagen: Mohnstriezerl). Beim Rundgang selbst erfährt man alles über die Firmengeschichte und das industrielle Bäckerhandwerk. Erwähnenswert ist, dass man im Haubiversum versucht, möglichst viel an regionalen Zutaten aus Österreich zu verwenden. Da wir als Hobby selbst Brot (aber eher die Slow-Baking Variante) backen waren die Einblicke sehr spannend und inspirierend. 

Kleiner Tipp: Sinnvollerweise sollte man eher eine Führung unter der Woche buchen, da dann in den Hallen auch wirklich voller Betrieb ist.
https://www.haubis.com/at/das-haubiversum-top-ausflugsziel-niederoesterreich

Ein Puradies in Leogang
 

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